Eine Mord-Geschichte von über 50 Comic-KünstlerInnen Die Berichte über "Jack the Ripper" faszinieren seit Generationen. Sind die abgeschlachteten Opfer grausame Wirklichkeit oder ranken sich um seine Identität seit über 100 Jahren noch immer wilde Spekulationen? Jetzt bereichern deutsche Comic-KünstlerInnen die nicht immer ernstgemeinte Suche nach Antworten mit einem Jam-Comic. Die Medizinstudentin Yvonne kommt hinter das Geheimnis der Frauenmorde und wird in einen Strudel aus Leichen, Satanisten und einem Nachfahren Sherlock Holmes gerissen. Ihre Flucht endet in der Hölle. Kann sie Armageddon noch verhindern? 1993 startete das Comix-Magazin Kromix das Jam-Projekt. Rund 10 Jahre später übernimmt der Comicologische Congress – nach dessen großem Erfolg 2001 – das Experiment und führt es zu einem erfolgreichen Ergebnis: Eine durchgehende Geschichte, nacheinander von 53 ZeichnerInnen und AutorenInnen umgesetzt. Die künstlerische Freiheit aller TeilnehmerInnen Grafik und Inhalt selbst zu bestimmen, macht den Reiz aus. Die Figuren in ständig neuen Zeichenstilen zu sehen, ist spannend und ein Beispiel anspruchsvoller Comic-Kunst. Zusätzlich wird im Anhang anhand prominenter Beispiele gezeigt, wie Schritt für Schritt eine Comic-Seite entsteht. Die ZeichnerInnen sind in der Comic-Szene weithin bekannt. Viele haben Preise gewonnen. Comic-Alben von Uli Oesterle, Harm Bengen, Jürgen „Geier“ Speh, Hartmut „Haggi“ Klotzbücher Gabriel Nemeth, Isabel Kreitz, Hansi Kiefersauer, Klaus Cornfield, u.a. erfreuen sich auch Szene-übergreifend großer Beliebtheit. 100 Seiten, s/w, broschiert